Der jammernde junge schreit, als würde es wirklich schmerzen, wenn man ihm die finger bricht, ich denke o gott, warum hört er nicht auf, mein kopf verarbeitet es schon lang nicht mehr, er muss es wissen, er sollte es wissen, dafür ist er hier, ich sehe leid in seinen augen, die drogen lassen nach, warum weint er weiter, ich wollte glauben, er sei ein kind, um ihn befreien zu können, doch ich habe mich geirrt, eine welt, die zu grausam für diese art von kind ist, er liegt auf dem boden, ich würde mir sorgen machen, wenn ich nur könnte, doch irgendetwas zerfrisst mich von innen, es sind katzen, ich sehe es ganz deutlich, sie denken, fleisch wäre ein weg, doch es ist keiner, ich kann es ihnen nicht sagen, sie hören nicht zu und oh gott dieser junge, warum hört er nicht auf zu jammern, tränen, die mich nicht interessieren, schreie, solange dich jemand hört, ich will es nicht wissen, es ist egal, was du jetzt sagst, hier gibt es dich nicht, nirgends habe ich platz für dich gefunden, die katzen zerfressen mich, es ist fast angenehm, darüber den jungen zu vergessen, ich wünschte, man hätte ihm nicht die finger gebrochen, doch es ist nun einmal so, ich akzeptiere das und er sollte es auch, doch er schreit so schrecklich, warum hört er nicht auf, ich habe nicht die kraft, danach zu fragen, warum nur liegt er hier, ich habe ihn nicht darum gebeten, doch er geht nicht weg, auch wenn ich ihn nicht darum bitte, ich bete, wie es millionn vor mir getan haben, doch ich werde nicht erhört, die stimme ist zu laut, meine gedanken nicht frei genug, warum denkt er, er könnte schmerzen spüren, er, der noch nicht einmal weiß, was schmerz wirklich bedeutet, oh, die katzen hören nicht auf, kaum noch wärme in meinem körper, sie hören nicht auf, ich wünschte, ich könnte das blut nicht sehen, aber ich darf nicht leugnen, ich muss akzeptieren, nein, nein, warum ist er nicht ruhig, nach allem, was ich für ihn getan habe, ich gab ihm liebe zu trinken und er erhörte mich nicht, nur ein bisschen ruhe, mehr verlange ich nicht, doch er scheint dumm genug zu sein, um selbst das zu ignorieren, ignorieren, ich würde ihn gerne ignorieren, aber das geschrei lässt mich nicht los, die vorwürfe sind klar, doch unrelevant, es ist stille die ich brauche, keine einsame stille, ich brauche ihn still, den jungen, der schreit und jammert und nicht still sein will.
Ich langweile mich so schrecklich.
22.5.06 12:11
 


bisher 12 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Raven (22.5.06 12:35)
tolle geschichte, man könnte denken das diese dein leben bzw deine gefühle beschreibt....mit unterschwälliger vegetarier-propaganda^^


KT (22.5.06 17:28)
klingt, als wäre es im paracetamol-rausch entstanden...ob das jetz positive oder negative kritik is, überlass ich dir ^^


bf (23.5.06 12:16)
hey... drogen sind nichts schlechtes, wenn sie der bewusstseinserweiterung dienen.... obwohl ich paracetamol nicht unbedingt dazu zähle^^^

klar, vegetarismus wird ab jetzt hemmungslos propagiert...^^ naja, weiß aber nicht, ob das jetz so sehr auf gefühle bezogen war...


Raven (23.5.06 12:18)
auf was wars denn sonst bezogen?


bf (24.5.06 12:26)
mmhhh... wenn sie das wüsste...
na gut, dir kann ich`s ja verraten : ich habe visionen


Raven (24.5.06 12:38)
aus einer mescalinen(von mir aus auch paracethamol)-trance heraus?^^


bf (24.5.06 12:41)
da war ich aber nicht auf irgendwas drauf...


Raven (24.5.06 16:29)
aber hoffentlich siehst du keine toten menschen^^....


bf (25.5.06 20:49)
ach... die sind alle entter, als man annehmen sollte... aber mal ehrlich: nur weil man tot ist, heißt das ja noch lange nicht, dass man ein schlechter mensch ist


Raven (26.5.06 10:14)
das habe ich auch nie behauptet!


bf (29.5.06 12:10)
oh... na dann.


Raven (29.5.06 14:49)
ok^^........

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